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Generationen-Veranstaltung: jung und alt – was trennt uns, was verbindet uns

„Du kennscht aach so e Talk-Show moderiere“, sagte eine ältere Zuhörerin zum Moderator Thomas Hitschler, MdB und Vorsitzender der SPD-Südpfalz, nach der Veranstaltung am 01.09.2017 in Ingenheim. Er hatte zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „jung und alt – was trennt uns, was verbindet uns“ eingeladen. Mehr als 30 Jüngere und Ältere sind gekommen, um mitzuerleben, wie sich Kurt Beck (68 Jahre), MP a.D. und Ehrenvorsitzender der SPD-RLP, Wolfgang Thiel (69 Jahre), Vorsitzender der AG 60plus und Paule Albrecht (18 Jahre), Vorsitzende der Jusos,  den Fragen des Moderators Thomas Hitschler (35 Jahre ) gestellt haben. Schon nach der ersten Fragerunde war klar: bei den Sozis gibt es zwischen Alt und Jung keinen Generationenkrieg. Es gibt sehr viel verbindendes und nichts trennendes!
Gefragt nach wichtigen gesellschaftlichen Themenfeldern haben die Podiumsteilnehmer u.a. folgendes geantwortet:

Kurt Beck: Der Zusammenhalt der Generation, schon in der Familie, ist die Kernzelle für unsere Gesellschaft und deshalb entscheidend für unser Zusammenleben. Wir nennen das Solidarität. Die Älteren werden immer für die Kinder und Enkel da sein. Schon meine Mutter sagte uns Kindern oft in diesem Zusammenhang: „Hosch du mol gesehe, dass ä Kuh am ä Kälwel trinkt?“. Genauso kümmern sich die erwachsenen Kinder um ihre Eltern, wenn diese nicht mehr alleine für sich sorgen können. Solidarität ist keine Frage des Alters, sondern eine grundsätzliche Haltung!

Paule Albrecht: Für uns Jungen war das friedliche Europa eine Selbstverständlichkeit, ein Selbstläufer. Doch wir müssen heute feststellen,  dass dieser Kontinent durch rechtsextreme Chaoten gefährdet ist. Deshalb sind insbesondere wir Jungen gefordert für unser vereintes Europa zu kämpfen. Wir Jusos haben uns das auf die Fahne geschrieben. Deshalb werden wir uns noch stärker für ein vereintes, freies und soziales Europa engagieren.

Wolfgang Thiel: Wir müssen uns, wie in den 70igern des letzten Jahrhunderts, wieder mehr den Friedensbemühungen in Europa und der Welt zuwenden. Damals hatte Willy Brandt unter dem Motto „Wandel durch Annäherung“ die Entspannungspolitik eingeleitet. Die Aufrüstung auf 2% unseres Bruttonationaleinkommens, wie es die CDU-Vorsitzende Merkel vor kurzem angekündigt hat, ist falsch! Das mit der UN vereinbarte Ziel, 0,7 % des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe auszugeben, müssen wir in den Fokus nehmen. So fordert es auch Martin Schulz.

In der anschließenden Diskussion mit den Zuhören wurden die genannten Themen vertieft.
(W.T.)

 
 

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